Netzentgelte senken - kurz erklärt
Das Senken der Netzentgelte bedeutet, dass die Kosten für die Nutzung des Stromnetzes sinken, was sich direkt auf Stromrechnungen auswirkt. Haushalte und Unternehmen zahlen weniger für Strom, besonders ab 2026 durch einen Bundes-Zuschuss von 6,5 Milliarden Euro.
Vorteile für Haushalte
Für einen typischen Haushalt (ca. 4.000 kWh/Jahr) sinken die Netzentgelte 2026 bundesweit um rund 17%, also etwa 70–90 Euro pro Jahr weniger – je nach Region bis zu 2,6 Cent pro kWh.
In Nord- und Ostdeutschland mit viel Wind- und Solarenergie profitieren viele besonders stark, da dort die Entlastung am höchsten ist.
Vorteile für Unternehmen
Unternehmen sparen oft noch mehr, da sie höhere Verbräuche haben – z. B. ein KMU mit 50.000 kWh spart Tausende Euro jährlich durch bis zu 29% niedrigere Entgelte in manchen Regionen.
Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit, da Netzkosten bis zu 26% des Strompreises ausmachen, und schafft Spielraum für Investitionen.
Langfristige Wirkung
Die Senkung kommt durch faire Kostenverteilung und Zuschüsse, die Übertragungsnetzkosten drücken – regional unterschiedlich, aber insgesamt entlastend für Millionen Haushalte und Firmen.
Zusätzlich fördert es den Ausbau erneuerbarer Energien, indem Netze effizienter genutzt werden.